Portrait K. Riedel

Foto: privat

Kay, wie bist du eigentlich zur Feuerwehr gekommen?
Ich habe mir 2001 ein neues Hobby suchen wollen. Ab und zu kam ich auch mal am Gerätehaus vorbei und habe dort die Mitglieder der Jugendfeuerwehr bei ihren Übungen gesehen – und vor allem, was dort für eine Arbeit geleistet wird. Auch der Zusammenhalt dort hat mich sehr beeindruckt. 2007 bin ich dann nach einer Pause in den aktiven Dienst übergetreten und Truppmann geworden.

Als Truppmann fängt ja jeder an. Hast du danach noch weitere Ausbildungen absolviert?
Nach dem Truppmann habe ich innerhalb von vier Jahren viele verschiedene Lehrgänge mitgemacht. Zuerst Truppführer, CSA, Funk, Technischische Hilfeleistung und nach zwei Jahren dann den Atemschutzgeräteträger, den PA.

Das ist ja eine ganze Menge. Gibt es einen Grund dafür, dass du so viele Qualifikationen erworben hast?
Vor allem wollte ich mich so breit aufstellen, um in der Feuerwehr so viel wie möglich leisten zu können, um für alle möglichen Einsatzarten gerüstet zu sein.

Gibt es etwas, was dir an der Feuerwehr besonders gefällt?
Vor allem die Kameradschaft, der Zusammenhalt. Wenn man Probleme hat, gibt es durch die vielen verschiedenen Menschen immer jemanden, der einem helfen kann. Man lernt auch viel Positives für’s Leben. Und schließlich will ich auch meinen Mitmenschen in Not helfen.

Ist dir ein Einsatz in besonderer Erinnerung geblieben?
Das war vor einigen Jahren, ein Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person. Zusammen mit dem sehr erfahrenen Kameraden Brüsch schnitten wir den Verunglückten aus dem Wrack. Der Mann im Wagen war der erste, den ich befreit habe.