Der eine Ring

Ein Verteiler der Ringleitung

Pünktlich zum Sommeranfang wurde es nass in Bergen auf Rügen. Doch kam das Wasser nicht nur vom Himmel herab, sondern auch von unten – bei unserem Dienstabend. Geübt wurde das Verlegen einer Ringleitung am Beispiel eines Lagerhallenbrandes.

Dafür wurden zunächst satte und rund 350 m Schlauch in einem Ring um eine Lagerhalle im Bergener Industriegebiet gelegt. Unter einer Ringleitung versteht man  einen geschlossenen Wasserkreislauf, in den um strategisch wichtige Positionen Verteiler angeschlossen werden, um für die Angriffstrupps möglichst kurze Wege von der Wasserversorgung zum Brandherd zu ermöglichen.

350 m Schlauch. Ein Klacks!

Nach wenigen Minuten war diese erste vorbereitende Arbeit getan, die Schlauchkupplungen nochmals überprüft und es hieß „Wasser Marsch!“ Doch auch unsere gute alte Drehleiter ist zum Einsatz gekommen. Zu dritt ging es samt Ausrüstung in die Höhe, um den Löschangriff auf das Dach zu üben – inzwischen kam übrigens auch die Sonne wieder raus.

Ab nach oben!

Damit auch wirklich jeder etwas zu tun hatte, ist jedes Fahrzeug vor der Abfahrt mit mindestens einem Umschlag ausgestattet worden – einer Zusatzaufgabe. So wurde beispielsweise auch die Objektbegehung geprobt: Es musste festgestellt werden, welche Möglichkeiten für die Einsatztrupps, etwa Angriffs-, Wasser- und Schlauchtrupps bestehen, um überhaupt in das Gebäude vordringen zu können.

Insgesamt und kurz gesagt: Gelungener Abend!

FM M. Müller