1000 kleine und große Fragen

Kameradin Pfeiffer erklärt das HLF20.

„Wieso, weshalb, warum – wer nicht fragt bleibt dumm!“ Unter diesem Motto stand der Besuch zweier Schulklassen der dritten Jahrgangsstufe der Grundschule „Am Rugard“, die uns am 20. und 21. Februar im Rahmen einer Exkursion besucht hatten.

Besonderes Interesse zog dabei das neue Hilfeleistungslöschfahrzeug auf sich, nach dem schon bei der Begrüßung durch Bergens neuen stellvertretenden Wehrführer Daniel Kruse und sieben weitere Kameradinnen und Kameraden gefragt wurde, die sich an diesen beiden Vormittagen für die kleinen Gäste viel Zeit genommen hatten. Der Neugier der Kinder öffneten sich in Windeseile Tür und Tor und schnell waren alle um den brandneuen Boliden der Feuerwehr versammelt. „Wofür braucht man denn den Hammer?“ „Sind das gelbe Flammen auf dem Lack?“ „Warum ist auf dem einen Helm ein rotes A und auf dem anderen nicht?“ waren nur einige der vielen Fragen, die gestellt worden sind, nachdem die ersten Blicke auf die zahlreichen Gerätefächer voller Werkzeug und Ausrüstungsgegenstände geworfen worden sind.

Lichtshow in der Kabine.

Kameradin Bianca Pfeiffer beantwortete gern alle Fragen der Schülerinnen und Schüler und nahm sogleich mit den Gästen in der Kabine Platz, in der vor allem die moderne LED-Beleuchtung bewundert wurde: „Da ist ja sogar das Geländer in der Tür mit Licht, das ist toll!“ war etwa zu hören. Einige der Kinder konnten sogar in der Fahrerkabine Platz nehmen, in der ihnen von der Bedienung des Blaulichts und Signalhorns bis zum Navigationsgerät und dem Funksystem viel Wissenswertes vermittelt werden konnte. „Irgendwann möchte ich auch mal so ein Auto fahren, aber das dauert noch, bin ja erst 8 Jahre alt“, meinte etwas wehmütig ein Mädchen, als es seine Hände an das große Lenkrad legte.

Erste Anprobe für später.

Kamerad Rico Döhring erklärte unterdessen einer anderen Kinderschar die Funktionsweise der Drehleiter: „Wenn wir mit dem Korb hochfahren, haben wir hier die beiden Hubzylinder, die die Leiter  aufrichten, sie so bis auf 30 Meter Höhe ausfahren kann und abgestützt ist – da steckt ganz schön Dampf hinter“, erklärte der stellvertretende Gerätewart. Auch die historische Ausstellung fand großen Anklang, in der aus 113 Jahren Feuerwehrgeschichte allerhand Exponate zu besichtigen sind.

Zum Abschluss wurde die Drehleiter für ein Gruppenfoto vor die Fahrzeughalle gefahren, bevor es für den Besuch wieder zurück zur Schulbank ging. Alles in allem war es nicht nur für die kleinen Gäste eine lohnenswerte Veranstaltung, sondern auch für unsere Kameradinnen und Kameraden, die sich über das lebhafte Interesse sehr gefreut haben. Und wer weiß: Vielleicht sehen wir einige der Grundschüler in wenigen Jahren in unserer Jugendfeuerwehr wieder.

FMA M. Müller